Wachgeküsst - Von Herz zu Herz

der spirituelle Austausch mit Mata

Gemeinsam ist der Weg leichter!

Alles was euch spirituell beschäftigt, bewegt, alles worauf ihr eine Antwort sucht.
Ich antworte euch aus der Stille und Tiefe des Bewusstseins heraus.


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Frage:

Was ist das Paradox?


Antwort:

Ein Paradoxon sind zwei scheinbare Gegensätze, die sich umarmen und so zu einem Ganzen werden.


Zwei anschauliche Beispiele


Der weglose Weg

Der Gesang der Stille


Wie kann ein Weg weglos sein, wie kann Stille Gesang sein? So fragt der Verstand. Doch hier ist nicht die Antwort.

Jedes Paradoxon ist eine Einladung, die Dinge tiefer zu betrachten als mit den bekannten Vorstellungen. In spiritueller Hinsicht bedeutet es, einen Raum zu betreten, der jenseits deines konditionierten Denkens liegt.

Wie das geht?

Werde einen Augenblick lang still. Erlaube deinem Bewusstsein sich auszudehnen in einen transzendenten Raum der keinen Namen hat. Hier ist das Verstehen. Nicht unbedingt ein Verstehen mittels Worten, sondern ein Wissen geboren aus dem Urgrund deines Seins.

Eines bedingt das Andere. Nichts ist voneinander getrennt. Die Zweiheit ist in Wahrheit Einheit.


Oder wie die Bhagavad Gita ( eine der zentralen Schriften des Hinduismus ) es ausdrückt:


„ Wer im Handeln das Nicht-Handeln wahrnehmen kann und erkennt, wie das Wirken sich fortsetzt, wenn er vom Wirken zurücktritt, ist unter den Menschen derjenige von wahrer Vernunft und Unterscheidungskraft“.

Frage:

Wie gehe ich damit um, wenn das Herz JA sagt und der Verstand NEIN ...   und umgekehrt?


Antwort:

Das ist ganz einfach! Du musst dich entscheiden, immer wieder neu.

Möchtest du den Weg des vertrauten, des konditionierten, des abwägenden Verstandes gehen? Hast du Angst deine gewohnten Pfade zu verlassen, evtl. bisherige Lebenswegbegleiter zu verlieren, in den Augen deiner Umwelt als „seltsam“ zu gelten. Möchtest du weiterhin dazugehören? Wozu auch immer. Dann folge deinem Verstand. Er wird versuchen, dich möglichst „sicher“ durchs Leben zu bringen. Ob man das allerdings Leben nennen kann oder lieber Leben aus der Konserve sei dahingestellt.


Sollte dir dein Verstand vorgaukeln, du wärst ja weit auf dem spirituellen Weg fortgeschritten, weil du ja schon oft auf dein Herz hörst, doch diesmal sei es besser lieber auf den Verstand zu hören, sei dir bewusst. In dem Moment hat der Verstand das Sagen. Deine Entscheidung oder deine Antwort ist immer noch basierend auf der Erfahrung, der Konditionierung, der Vergangenheit. Sie ist unfrei.


Wenn du auf die Botschaften deines Herzens hörst – immer wieder – verlässt du die eingefahrenen Pfade und betrittst Neuland. Das kann am Anfang Angst machen, hat evtl. Konsequenzen in deinem Selbstverständnis und auch in deinem Umfeld, die nicht immer leicht zu verdauen sind. Vielleicht wirst du manchmal unsicher, weil dein Verstand dir dazwischenfunkt und dir vorgaukeln will, dass er es doch besser weiß. Doch wenn du diesen Widrigkeiten zum Trotz deinem Herzen weiter folgst, wirst du eine erstaunliche Entdeckung machen. Du kommst bei dir an. In deiner Mitte, in deinem Sein, in deiner Kraft, in deinem Vertrauen.


Der Weg des Herzens ist Liebe, der Weg des Verstandes ist vorgetäuschte Sicherheit.

Du entscheidest – jeden Moment neu

Frage:

Wie kann ich aufhören meinen Verstand oder meine Gedankenlast alles dominieren zu lassen?


Antwort:

Die beste Antwort darauf ist wohl ein Satz von Albert Einstein: „Die Ebene des Problems ist nicht die Lösung des Problems“.

Das bedeutet, den rast- und ruhelosen Verstand kannst du nicht mit Hilfe des Verstandes zur Ruhe bringen. Das wäre das Gleiche wie den „Teufel mit dem Belzebub“ austreiben.

Der Verstand, die Gedanken, beruhigen sich nicht selbst. Es ist nicht ihre Natur und nicht ihre Aufgabe.

Die Lösung liegt darin, die Aufmerksamkeit zu verlagern. Wenn es im Kopf zu laut und zu dominant ist, helfen bestimmte Techniken um nach und nach mehr Ruhe einkehren zu lassen.

Ein wunderbares Instrument ist der Atem. Es gibt so viele einfache Atemtechniken, z.B. aus dem Yoga, die dich wegführen aus dem lärmenden Kopf und dich in eine tiefere Ruhe bringen können. Meditation ist ein sehr geeignetes Instrument um stiller zu werden. Es gibt durchaus dynamische Meditationen mit viel Bewegung, die deinen Verstand für eine Weile zum Schweigen bringen. Ein Aufenthalt in der Natur kann nützlich sein. Sich kreativ künstlerisch zu betätigen ist unterstützend.

Das wirklich Wichtigste jedoch ist es zu lernen, das Leben mit dem Herzen zu sehen. Was immer dich beschäftigt zu nehmen und die Frage stellen: „Was sagt mein Herz dazu „. Dabei mit der Aufmerksamkeit in den Herzbereich gehen. Hier ist es viel stiller. Hier gibt es keine Gedankenflut, hier wohnt die Liebe. Je öfters du das praktizierst, desto stabiler wird sich ein neuer Raum der Wahrnehmung öffnen, der den Verstand nicht ausschaltet, wozu auch. Der den Verstand aber auf seinen ihm zustehenden Platz verweist. Den Platz des Dieners und nicht den Platz des Herrn des Lebens.

Fühl dich eingeladen den Satz aus dem Buch: „Der kleine Prinz“ zu deinem Lebensmotto werden zu lassen. Er lautet: „ Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar:“

In diesem Sinne wünsche ich dir schöne Erfahrungen!

Frage:

Heute eine Frage in eigener Sache von mir. Warum traut sich eigentlich fast niemand diese wundervolle Plattform zu benutzen?


Antwort:

Ich könnte mir mehrere Gründe vorstellen. Man findet die Möglichkeit toll, aber ist viel zu sehr mit seinem alltäglichen Krempel beschäftigt um so etwas ernsthaft in Erwägung zu ziehen.

Man hat zwar Fragen, aber so wirklich wissen will man die Antwort auch nicht. Könnte ja was sein, was nicht auf Anhieb gefällt.

Man denkt, man muss seine eigenen Antworten finden. Stimmt, aber Impulse von außen können durchaus hilfreich sein.

Wir haben bei uns keine gute „spirituelle Lehrer-Schüler“ Kultur. Haben Angst vor Abhängigkeit oder was auch immer. Wir wissen nichts um den Segen eines gemeinsamen Austauschs. Möglicherweise besteht Misstrauen, ob dies eine Falle ist – wohin?

Zweifel an mir – Mata. Da hilft nur ausprobieren.

Also hier noch mal die Einladung! Schreibt mir eure Fragen per Email an:

mataji@online.de

Jeden Sonntag könnt ihr dann, selbstverständlich anonym, die Antworten auf der Plattform lesen.

Ich freue mich über jede Begegnung.
von Herzen

Mata


Frage:

Was bedeutet es, mich selbst zu verlieren?


Antwort:

Du verlierst dich immer dann selbst, wenn du gegen deinen Instinkt, deine Intuition, dein Gefühl oder dein besseres Wissen handelst. Wenn du „die Anderen“ oder „das Außen“ über dich stellst. Mag es scheinbar noch so wichtige Gründe dafür geben.

Manchmal gerät man in so eine Situation in der man bewusst gegen sich selbst entscheidet. Das ist nicht weiter tragisch, wenn man es erkennt, bewusst die Konsequenzen in Kauf nimmt und schaut, wie man das das nächste Mal besser lösen kann.

Doch für viele Menschen ist dieses – gegen sich zu sein – bereits ein Selbstläufer geworden. In diesem Fall entfernt man sich immer weiter von seinen eigenen Bedürfnissen, seinem Lebensplan, seiner Seelenaufgabe. Das hat Konsequenzen, bis hin zu körperlichen und seelischen Erkrankungen.

Sich für sich zu entscheiden hat natürlich auch Konsequenzen, die am Anfang nicht immer leicht auszuhalten sind. Doch im Gegensatz zu den vorher genannten, sind diese Konsequenzen ein Segen. Sie führen dich tiefer und tiefer in deine Mitte, in deine Stille, in deine Zufriedenheit. Sie führen dich zu dir!

Frage:

Was ist spirituelle Transformation und wie geht das?


Antwort:

Transformation ist eine dauerhafte Erweiterung des Bewusstseins. Sie kann langsam und schrittweise vor sich gehen, oder in einem spontanen Ereignis stattfinden. Transformation geschieht des Öfteren im Leben, sie muss kein einmaliges Erlebnis sein und sie beinhaltet auch nicht notwendigerweise das Ziel der Erleuchtung.

Transformation kann man nicht machen, aber man kann alles Mögliche tun, damit sie stattfinden kann. Ob mit Meditation, spirituellen Texten, Seminaren, Aufenthalten mit erwachten Lehrern oder an heiligen Orten, lesen, Musik hören, Rückzug in die Natur oder was auch immer, alles kann helfen. Doch das wichtigste ist, man muss es wollen! Wenn es mich nicht interessiert, wie soll dann etwas geschehen?

Was bedeutet – Erweiterung des Bewusstseins? Es kann bedeuten, sich dauerhaft in seiner Wahrnehmung von alten, destruktiven Verhaltensweisen zu verabschieden, nicht weil man es mit dem Kopf will, sondern weil sie einfach keinen Sinn mehr machen. Es kann bedeuten, dass man Zugang zu Wissen, Weisheit und Ebenen hat, die einem bislang verschlossen waren. Auf alle Fälle wird der Bezugsrahmen in dem man sich bewegt deutlich weiter. Es offenbaren sich Zusammenhänge, die bislang nicht zu erkennen waren. Das Leben wird mitfühlender, liebevoller, freier.

Transformation ist eine Bewegung, die ständig weitere Kreise zieht und es möglich macht, das Leben in seiner unendlichen Vielfalt zu begreifen und zu feiern.

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Kontakt: CHANGING LIVES Lebensschule

              Tabea Krieger

              Tel.: 0157 37 73 40 59

               Email: tabeakrieger@yahoo.de